Die Berliner Kunstszene hat eine faszinierende neue Stimme: Mit dem Opening am 01. Oktober 2026 präsentiert die renommierte Galerie Haverkampf Leistenschneider in der Mommsenstraße 67 die Solo-Ausstellung des aufstrebenden Künstlers Maxi Thom. Im intimen Format des Gallery Cabinet entfaltet sich ein malerisches Universum, das die Besucher der Vernissage tief bewegt und nachhaltig beeindruckt hat. Thom beweist mit dieser Schau eindrucksvoll, warum er zu den spannendsten Newcomern der zeitgenössischen Malerei in Deutschland gehört.
Der Künstler Maxi Thom: Zwischen innerer Archäologie und choreografischer Geste
Maxi Thom (geboren 1997 in Seehausen, Altmark) studiert in der renommierten Klasse von Prof. Friederike Feldmann und Prof. Nader Ahriman an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seine Relevanz im aktuellen Kunstdiskurs unterstreicht auch seine zeitgleiche Nominierung für den hochkarätigen Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2026.
Thoms künstlerische Praxis ist ein Balanceakt zwischen Kontrolle und Auflösung. Seine großformatigen, dichten Kompositionen widmen sich den feinen Nuancen menschlicher Beziehungen. Inhaltlich und stilistisch zieht er dabei gekonnt Parallelen von der emotionalen, körperlichen Ausdruckskraft einer Pina Bausch bis hin zur räumlichen, intimen Tiefe der Interieurs von Édouard Vuillard. Thom versteht seine Malerei als eine Art „innere Archäologie“, bei der Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als radikaler Ort der Erkenntnis und Verbindung verstanden wird.
Die Ausstellung: Ein intensiver Blick auf das, was uns verbindet
Die im Gallery Cabinet gezeigten Ölgemälde ziehen den Betrachter sofort in ihren Bann. Es sind Werke, die in den Schwellenräumen von Intimität und Entfremdung, von Nähe und Distanz operieren.
Haptische Sensibilität und visuelle Wucht
Was in der Galerie Haverkampf Leistenschneider sofort ins Auge springt, ist Thoms physische und extrem intuitive Arbeitsweise. Die Leinwände sind geprägt von mutigen Materialexperimenten und einer außergewöhnlichen haptischen Oberflächenstruktur. Schicht um Schicht überlagern sich Farben, Formen und gestische Spuren. Seine Figuren wirken im Raum oft flüchtig, fast so, als würden sie ihre physische Präsenz in einer sich ständig verändernden Welt sekündlich neu verhandeln.
Die Eröffnung am 1. Oktober: Atmosphäre und Resonanz
Die Vernissage war hervorragend besucht und zog ein sichtlich begeistertes Fachpublikum aus Sammlern, Kritikern und Kunstliebhabern an. Die intime Atmosphäre des Kabinetts bot den perfekten Rahmen für die dichten, expressiven Arbeiten. Es ist spürbar, wie Thom alltägliche Situationen und psychologische Zustände in eine universelle visuelle Sprache übersetzt, die ganz ohne linguistische Definitionen auskommt und direkt das Gefühlzentrum anspricht.
Ein absolutes Must-See im Berliner Kunstherbst 2026
Mit dieser Ausstellung unterstreicht die Galerie Haverkampf Leistenschneider einmal mehr ihr Gespür für herausragende, junge Positionen, die die Grenzen der zeitgenössischen Malerei austesten. Maxi Thom liefert einen hochreifen, visuell atemberaubenden Beitrag zur modernen Figuration.
Wer die verletzliche Intensität und die ungesagten Spannungen des menschlichen Daseins in meisterhafter Malerei erleben möchte, sollte sich diese Schau keinesfalls entgehen lassen. Ein absolutes Highlight des aktuellen Berliner Kunstkalenders!
Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage
























































