Der Saisonauftakt der Initiative Sportmetropole Berlin im Kuppelsaal des Hauses des Deutschen Sports hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng Spitzensport, Breitensport und Stadtgesellschaft in Berlin miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt stand nicht allein der Beginn der neuen Spielzeit der Berliner Proficlubs. Vielmehr entstand ein überzeugender Ausblick auf die sportlichen Höhepunkte der kommenden Monate – und auf die gemeinsame Ambition, mit dem Konzept BERLIN+ eine zukunftsorientierte Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu präsentieren.
Die Veranstaltung gewann ihre besondere Stärke aus der Vielfalt der Perspektiven. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft setzten unterschiedliche Akzente, ohne den gemeinsamen Kern aus dem Blick zu verlieren: Sport kann Teilhabe schaffen, junge Menschen motivieren und den Zusammenhalt einer Stadt stärken. Die Beiträge von Professor Christopher Young, Kaweh Niroomand, Jennifer Rosin und Tim Linke machten deutlich, dass eine mögliche Bewerbung nicht nur als Projekt für Großveranstaltungen gedacht wird, sondern auch als Impuls für Inklusion, Nachwuchsförderung und ein vielfältiges Vereinsleben.
Besonders positiv blieb die herzliche, offene Atmosphäre des Abends in Erinnerung. Zwischen fachlichen Impulsen und persönlichen Begegnungen entstand ein spürbarer Gemeinschaftsgeist. Der Saisonauftakt wirkte dadurch nicht wie ein bloßer Termin im Kalender, sondern wie ein glaubwürdiges Bekenntnis zu einer Sportstadt, deren Energie von den Menschen in den Vereinen, den Profiteams und den zahlreichen Ehrenamtlichen getragen wird.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner fasste diesen Gedanken in seinem Beitrag prägnant zusammen: „Die Sportmetropole Berlin zeigt sich von ihrer besten Seite: Mit den Erfolgen bei den deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften, in den Bundesligen oder auch bei den Olympischen Winterspielen haben sich Berliner Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr wieder als großartige Botschafterinnen und Botschafter unserer Stadt präsentiert. Gemeinsam werden wir auch in den kommenden Wochen für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin werben. Sport verbindet Menschen, auch deshalb sind Olympische und Paralympische Spiele eine große Chance für Berlin – und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“
Die Spannung richtet sich nun auf den 26. September 2026. An diesem Tag trifft die außerordentliche 23. DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden die abschließende Entscheidung darüber, welcher nationale Kandidat Deutschlands Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele vertreten soll. Der Prozess sieht eine Prüfung der Konzepte unter anderem nach internationaler Wettbewerbsfähigkeit, nationaler Akzeptanz, sportfachlicher und operativer Eignung, Vision und nachhaltiger Wirkung sowie Kosten und Finanzierung vor.
Für Berlin geht dabei das vom Senat beschlossene BERLIN+-Konzept ins Rennen. Es setzt nach Angaben des Landes Berlin auf eine nachhaltige Nutzung vorhandener Infrastruktur; 97 Prozent der Wettkämpfe sollen in bestehenden Sportstätten ausgetragen werden. Der Saisonauftakt hat diesen Anspruch überzeugend in die Gegenwart übersetzt: mit sichtbarer Begeisterung, engagierten Stimmen und dem Gefühl, dass Berlin dem entscheidenden Termin nicht nur mit Erwartung, sondern mit Zuversicht entgegenblickt.
Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage


































































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