Donnerstag, 5. Februar 2026

Fruit Logistica Messe 2026 in Berlin




Die Fruit Logistica 2026 in Berlin hat erneut bewiesen, warum sie das unangefochtene Zentrum der globalen Frischfruchtbranche ist. Unter dem inspirierenden Motto „Let’s grow!“ versammelten sich vom 4. bis 6. Februar über 2.500 Aussteller aus rund 90 Ländern, um die neuesten Innovationen und Trends zu präsentieren. Die Atmosphäre in den 26 Messehallen war geprägt von Aufbruchstimmung, technologischem Fortschritt und einem starken Gemeinschaftsgefühl.

Ein zentrales Thema der diesjährigen Messe war die tiefgreifende Transformation durch Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung. Der Trendbericht 2026 mit dem passenden Titel „Ctrl+Alt+Refresh“ verdeutlichte, wie KI-gestützte Systeme bereits heute die Effizienz in der Produktion, Qualitätskontrolle und Logistik steigern. 

Die Organic Route führte die Besucher zu über 200 zertifizierten Bio-Ausstellern und unterstrich die wachsende Bedeutung transparenter und nachhaltiger Wertschöpfungsketten. Die Branche zeigt sich entschlossen, ökologische Verantwortung nicht nur als Trend, sondern als fundamentale Säule des Wirtschaftens zu etablieren.

Ein besonderer Höhepunkt war das 20-jährige Jubiläum des FRUIT LOGISTICA Innovation Awards (FLIA). Die Verleihung am „Fruitful Friday“ bot einen emotionalen Rückblick auf zwei Jahrzehnte wegweisender Ideen. Auch die Startup World pulsierte vor Energie und bot jungen Unternehmen eine Bühne für ihre mutigen Visionen in den Bereichen Vertical Farming und datengesteuerte Produktion.

Die Fruit Logistica 2026 ein voller Erfolg. Sie hat nicht nur Lösungen für die drängenden Fragen der Branche aufgezeigt, sondern auch den persönlichen Austausch gefördert, der in einer zunehmend digitalen Welt wertvoller denn je ist. Berlin war für drei Tage das pulsierende Herz einer Branche, die die Welt ernährt.

Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage

































Freitag, 30. Januar 2026

NUMINOUS by Danny Reinke feat. Sungyi Lee



Natur ist omnipräsent. Mit Numinous präsentierte Danny Reinke zur Berlin Fashion Week eine Kollektion, die den Wald nicht als bloße Kulisse, sondern als eigenständige Kraft versteht. Die Inszenierung verdichtete den Raum zu einer intensiven, beinahe rituellen Atmosphäre, getragen von Live-Musik, gedämpfter Lichtführung und einer klaren erzählerischen Dramaturgie. Die Kollektion bewegt sich zwischen Prêt-à-Couture und skulpturalen Entwürfen, deren Silhouten zugleich Geborgenheit und Fragilität vermitteln. 

Volumen trifft auf präzise Schnitte, lange Linien auf fragmentierte Formen. Mäntel, Kleider und Ensembles aus Fake Fur sowie Schurwolle nehmen eine zentrale Rolle ein. Beinahe lebendig, erscheinen sie wie tierhafte Wesen, die sich aus dem Dunkel lösen und den Raum aufmerksam beobachten. Im Mittelpunkt der Gestaltung steht Materialität. So entstehen aus einem bewussten Materialmix aus Tüll, transparenten Stoffen sowie recycelten und Deadstock-Textilien Kleidungsstücke mit einzigartigen Oberflächenstrukturen. Teile der Kollektion wirken bewusst unvollständig – organisch gewachsen, wie Momentaufnahmen eines fortlaufenden Prozesses. Großvolumige Tüllsilhouetten und ausladende Rüschen, scheinen jenseits klarer Konturen wie in steter Bewegung. Dieses Spiel von Form und Auflösung setzt sich in surreal gestalteten Gesichtern aus aufwendigem Leder-Patchwork und Perlenapplikationen fort, inspiriert von der expressiven Bildwelt Edvard Munchs und Ernst Ludwig Kirchners: verzerrt, intensiv, zwischen innerer Anspannung und Ausdruckskraft oszillierend. 

Ein wesentlicher Bestandteil der Kollektion sind selbst gewebte Stoffe aus gesammelten Restmaterialien. Seile, Woll-, Filz- und Lederreste, Bast und andere Naturmaterialien verschiedenster Herkunft verschmelzen zu einem neuen, eigenständigen Gewebe. Handgestrickte Pullover, Mützen, Handschuhe und Accessoires von grober Struktur fügen der Kollektion eine Ebene von Schutz und Wärme hinzu. Leichte, chiffonartige Materialien legen sich wie Nebel im Morgengrauen über schwere Texturen, lösen sie partiell auf und schaffen flüchtige Kontraste. So fügt sich das Bild einer Kollektion, die zwischen Natur und Kunstwelt, zwischen äußerer Realität und innerer Wahrnehmung oszilliert – geheimnisvoll, roh und zutiefst emotional.

Die Farbpalette bleibt bewusst reduziert und erdig. Unterschiedliche Braun- und Grautöne sowie moosgrüne Nuancen prägen das Gesamtbild, ergänzt durch gebrochene Naturfarben. Vereinzelte helle Akzente in Weiß und Creme setzen gezielte Lichtpunkte – wie Lichtungen im Wald. Nichts drängt sich in den Vordergrund; alles wirkt konzentriert, ruhig und atmosphärisch verdichtet.

Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage



















Eine Ikone feiert: Cindy Crawford in der CAMERA WORK Gallery




Die Vernissage der Ausstellung »CINDY CRAWFORD« in der Berliner CAMERA WORK Gallery war ein triumphaler Auftakt und eine glanzvolle Hommage an eines der prägendsten Supermodels unserer Zeit. Die von Cindy Crawford selbst co-kuratierte Gruppenausstellung ist weit mehr als eine Retrospektive; sie ist eine tief persönliche und zugleich umfassende Würdigung eines fotografischen Erbes, das die Ästhetik der Modefotografie über Jahrzehnte hinweg definiert hat.

Die Auswahl von über 30 Werken, die den Zeitraum von 1986 bis 2025 umspannt, zeugt von der Vielfältigkeit und Qualität der fotografischen Positionen, die Cindy Crawford im Laufe ihrer Karriere begleitet haben. Die beeindruckende Liste der beteiligten Künstler liest sich wie ein Who’s Who der internationalen Fotografie: von den zeitlosen Schwarz-Weiß-Porträts eines Peter Lindbergh und Herb Ritts bis hin zu den dynamischen Aufnahmen von Michel Comte, Patrick Demarchelier und David Yarrow. Diese Zusammenstellung beleuchtet nicht nur die facettenreiche Wandlungsfähigkeit des Models, sondern auch die Entwicklung der Modefotografie selbst. Die persönliche Note der Co-Kuration durch Crawford, die in ihrem Statement ihre Dankbarkeit für die »fond memories« und die Zusammenarbeit mit so vielen »incredible photographers« zum Ausdruck bringt, verleiht der Schau eine besondere Intimität. Es ist ein Blick hinter die Kulisse, der einige der gezeigten Arbeiten sogar als Weltpremieren präsentiert.

Die Vernissage selbst strahlte die Eleganz und zeitlose Präsenz aus, die Cindy Crawford verkörpert. In Erwartung ihres 60. Geburtstags am 20. Februar 2026 feiert die Ausstellung die anhaltende Relevanz einer Ikone, deren Einfluss auf die Modewelt seit den späten 1980er Jahren ungebrochen ist. Die Atmosphäre war geprägt von Bewunderung für die Kunst und die Persönlichkeit, die sie inspiriert hat. Es ist ein seltenes Vergnügen, eine solche Dichte an ikonischen Werken versammelt zu sehen, die gemeinsam die Geschichte eines Supermodels erzählen, das stets mehr war als nur ein Gesicht.

Ein besonders hervorzuhebender Aspekt ist das karitative Engagement, das mit der Ausstellung verbunden ist. Ein Teil der Erlöse kommt dem The American Family Children’s Hospital an der University of Wisconsin sowie der SyltKlinik der Deutschen Kinderkrebsstiftung zugute. Dieser wohltätige Beitrag unterstreicht die Haltung und Verantwortung, die Cindy Crawford über ihre Modelkarriere hinaus prägt.

Die Ausstellung »CINDY CRAWFORD« ist ein Muss für Liebhaber der Fotografie, der Mode und der Kunstgeschichte. Sie läuft noch bis zum 14. März 2026 und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die zeitlose Eleganz und die künstlerische Tiefe eines globalen Phänomens zu erleben. Die CAMERA WORK Gallery hat mit dieser Schau nicht nur ein visuelles Highlight geschaffen, sondern auch ein bewegendes Denkmal für eine Karriere, die weiterhin inspiriert.

Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage































Fruit Logistica Messe 2026 in Berlin

Die Fruit Logistica 2026 in Berlin hat erneut bewiesen, warum sie das unangefochtene Zentrum der globalen Frischfruchtbranche ist. Unter dem...