Dienstag, 5. Mai 2026

Premiere: "Dracula – Das Musical" in Berlin




Am 5. Mai 2026 erstrahlte der Potsdamer Platz in einem mystischen Glanz, als „Dracula – Das Musical“ im Bluemax Theater seine mit Spannung erwartete Premiere feierte. Die Produktion, basierend auf Bram Stokers zeitlosem Roman und musikalisch untermalt von Frank Wildhorns epischem Soundtrack, entführte das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft, dunkler Begierde und unsterblicher Liebe. Es war ein Abend, der die Erwartungen nicht nur erfüllte, sondern in vielerlei Hinsicht übertraf. 

Regisseur Alex Balga hat mit seinem Kreativteam eine Inszenierung geschaffen, die visuell beeindruckt und emotional berührt. Das Bühnenbild von Sam Madwar, gepaart mit dem atmosphärischen Lichtdesign von Michael Grundner, verwandelte das Bluemax Theater in eine schaurig-schöne Kulisse, die perfekt die düstere Romantik der Geschichte einfing. Die Choreographien von Natalie Holtom waren dynamisch und ausdrucksstark, während die Kostüme von Irina Hofer die Charaktere authentisch und stilvoll in Szene setzten. 

Im Zentrum des Geschehens stand Jan Ammann als Graf Dracula, der die Rolle mit einer beeindruckenden Präsenz und stimmlichen Brillanz ausfüllte. Ammann, bekannt für seine Verkörperung des Grafen von Krolock in „Tanz der Vampire“, verlieh Dracula eine faszinierende Mischung aus Bedrohlichkeit und Verletzlichkeit, die das Publikum in seinen Bann zog. Seine Interpretation war nuanciert und tiefgründig, wodurch der Vampir nicht nur als Monster, sondern auch als tragische Figur wahrgenommen wurde. An seiner Seite glänzte Lisa Habermann (alternierend mit Navina Heyne) als Mina Murray. Ihre klare und gefühlvolle Stimme verlieh Minas innerem Konflikt zwischen Liebe und Loyalität eine besondere Tiefe. Die Chemie zwischen Ammann und Habermann war spürbar und trug maßgeblich zur emotionalen Intensität der Aufführung bei. Auch die weiteren Darsteller überzeugten auf ganzer Linie: Philipp Dietrich als Jonathan Harker verkörperte den jungen Anwalt mit Überzeugung, während Munja Viktoria Meier als Lucy Westenra eine beeindruckende Verwandlung durchlebte. Marius Bingel als Professor Van Helsing lieferte eine starke Performance als Draculas Gegenspieler ab, und Christopher Wernecke als Renfield sorgte mit seiner exzentrischen Darstellung für den nötigen Wahnsinn. Der musikalische Kern des Abends war zweifellos Frank Wildhorns Komposition. Der renommierte Komponist, dessen Werke bereits Welt-Hits für Künstler wie Whitney Houston hervorbrachten, lieferte einen Soundtrack, der von kraftvollen Balladen bis hin zu dramatischen Ensemblenummern reichte. Die Melodien waren eingängig und emotional, verstärkten die Handlung und blieben lange nach dem letzten Ton im Ohr. Das Orchester unter der Leitung von [Name des Dirigenten, falls bekannt] trug maßgeblich zur musikalischen Exzellenz bei.

„Dracula – Das Musical“ im Bluemax Theater ist ein triumphales Spektakel, das die dunkle Legende mit beeindruckender Musik, starken Darstellerleistungen und einer fesselnden Inszenierung zum Leben erweckt. Es ist eine Produktion, die sowohl Fans des Genres als auch Neueinsteiger begeistern wird. Wer sich von einer Geschichte über ewige Liebe, dunkle Begierde und die Macht der Verführung verzaubern lassen möchte, sollte sich dieses Musical nicht entgehen lassen. Die Spielzeit in Berlin läuft vom 1. Mai bis zum 7. Juni 2026. (Showfotos copyright by Nico Moser).

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Freitag, 1. Mai 2026

Paper Positions Berlin 2026 – Papier, Leidenschaft und die Stimmen des Osten



Es gibt Kunstmessen, die man besucht, und solche, die man erlebt. Die paper positions berlin gehört eindeutig zur zweiten Kategorie – und in ihrer zehnten Ausgabe, die parallel zum Gallery Weekend Berlin stattfand, hat sie sich selbst übertroffen. Die beeindruckende Haupthalle des ikonischen Flughafen Tempelhof, über 2.500 Quadratmeter, bot diesmal die Kulisse für 70 internationale Galerien – und wer auch nur eine Stunde durch diesen lichtdurchfluteten Raum gewandert ist, versteht sofort: Papier ist nicht das bescheidenste aller künstlerischen Medien. Es ist das direkteste. Paperpositions

Besonders auffällig und bewegend war in diesem Jahr die starke Präsenz aus Osteuropa – eine Region, deren Kunstszenen im internationalen Messebetrieb noch immer zu selten sichtbar werden, die aber in Tempelhof mit einer Energie und Tiefe auftraten, die man so schnell nicht vergisst.

Galeria Lotna aus Warschau: Polnische Zeichenkunst auf höchstem Niveau

Unter den Neuzugängen sticht die Galeria Lotna aus Warschau besonders hervor. Die polnische Galerie brachte eine Auswahl an Werken mit, die das Beste der zeitgenössischen polnischen Zeichenszene repräsentierten – präzise, konzeptuell geerdet und gleichzeitig von einer poetischen Offenheit, die den Betrachter einlädt, statt ihn zu überfordern. Künstlerinnen und Künstler wie Michał Misiak mit seinen Aquarellen und Acrylarbeiten auf Papier sowie Mateusz Piestrak mit seiner konzeptuellen Zeichenpraxis zeigten, dass Warschau zu den spannendsten Metropolen der europäischen Papierkunst zählt. Der Stand der Galeria Lotna war einer jener Orte auf der Messe, an dem man einfach stehen blieb – und schaute. Und noch einmal schaute. Kunstleben BerlinPaperpositions

Zuza Dolega: Die Preisträgerin als Hauptdarstellerin

Der emotionale Höhepunkt der diesjährigen paper positions war ohne Zweifel die Sonderausstellung der polnischen Künstlerin Zuza Dolega. Als Gewinnerin des paper positions award 2025 präsentierte sie in einer eigenen Sonderausstellung, unterstützt von der Agentur Kaiserwetter, neue Arbeiten. Paperpositions

Die 1990 im polnischen Gdynia geborene Dolega hat sich auf die traditionelle Pyrographie spezialisiert: Mit Brennstiften erzeugt sie abstrakt-bräunliche Muster auf Papier. Besonders rätselhaft sind ihre Cut-Out-Zeichnungen, bei denen sie sämtliche Wörter aus Buchseiten verbrennt – bis auf kurze Fragmente oder einzelne Begriffe, die wie heimliche Überbleibsel einer Zensurmaßnahme oder eines mystischen Rituals wirken und eine besondere poetische Wucht entfalten. Monopol

In den neuen Arbeiten treibt Dolega diesen Ansatz noch weiter. Das Feuer als Werkzeug, das Papier als Gedächtnis – und das, was übrig bleibt, als eigentliche Botschaft. Kaum ein anderes Werk auf der gesamten Messe hat so viel gesagt, indem es so wenig zeigte. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Zuza Dolega ist eine der faszinierendsten Stimmen der zeitgenössischen europäischen Kunst.

Estland und die baltische Perspektive

Unter den 14 vertretenen Ländern war auch Estland mit einer Galerie vertreten – ein Zeichen dafür, dass die paper positions berlin ihre geografischen Antennen konsequent nach Osten ausrichtet. Die baltische Kunstszene bringt eine eigene Sensibilität mit: nüchtern und zugleich von großer emotionaler Dichte, geprägt von einer Auseinandersetzung mit Sprache, Natur und kollektivem Gedächtnis. Auch hier war das Medium Papier nicht Träger, sondern Partner – ein Material, das die Stille ebenso gut trägt wie den Aufschrei. B'SPOQUE magazine

Ein Salongespräch, das Grenzen überwindet

Was die paper positions berlin grundsätzlich von anderen Messen unterscheidet, ist ihr Format: Statt klassischer Kojen setzt sie auf das Format eines kuratierten Kunstsalons – und gerade das macht den Dialog zwischen West und Ost so leichtfüßig möglich. Hier stehen polnische Zeichnungen neben japanischen Tuschearbeiten, Warschauer Konzeptualismus neben Pariser Graphik. Kein Booth, keine Barriere – nur Kunst und Gespräch. Paperpositions

Die über 2.500 Quadratmeter große Haupthalle des ehemaligen Flughafens schafft dabei eine einzigartige Verbindung aus Industriearchitektur und künstlerischer Intimität. Dieser Widerspruch, den der Ort selbst verkörpert – ein Ort des Aufbruchs, der nun Stille und Konzentration beherbergt – passte kaum besser zu den Werken, die hier zu sehen waren. Besonders zu jenen aus dem Osten Europas, wo Geschichte und Gegenwart eben nie weit voneinander entfernt sind. Berlinmagazine

Fazit: Tempelhof gehört auf die Landkarte des europäischen Ostens

Die paper positions berlin 2026 war mehr als eine Kunstmesse. Sie war ein Argument – dafür, dass die Stimmen Osteuropas im internationalen Kunstgespräch nicht nur willkommen sind, sondern dringend gebraucht werden. Zuza Dolega, die Galeria Lotna aus Warschau, die estnische Präsenz: Sie alle haben gezeigt, was passiert, wenn einem fragilen Material wie Papier mutige Hände begegnen.

Wer diese Messe besucht hat, geht anders heraus als er hineingegangen ist. Und das ist das höchste Lob, das man einer Kunstveranstaltung aussprechen kann.

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Donnerstag, 30. April 2026

Eine glanzvolle Eröffnung: Die Position Paper Fair Berlin 2026

 


Die Eröffnung der zehnten Ausgabe der Position Paper Fair Berlin am 30. April 2026 im beeindruckenden Hauptgebäude des Flughafens Berlin-Tempelhof war ein voller Erfolg und ein wahres Fest für Kunstliebhaber. Die Messe, die sich der zeitgenössischen und modernen Kunst mit einem besonderen Fokus auf Zeichnungen und das Material Papier widmet, präsentierte sich in diesem Jahr größer und eindrucksvoller denn je.

Die Wahl des Hauptgebäudes des Tempelhofer Flughafens als Veranstaltungsort erwies sich als genial. Die weitläufigen 2.500 Quadratmeter boten den 70 internationalen Galerien aus 18 Ländern eine außergewöhnliche Kulisse, um ihre Werke zu präsentieren. Das Konzept eines kuratierten Kunstsalons, das die Position Paper Fair von traditionellen Messeständen abhebt, kam in der offenen Architektur des Flughafens besonders gut zur Geltung. Die Besucher konnten die Exponate in einer entspannten und doch anregenden Atmosphäre erkunden, was eine intensivere Auseinandersetzung mit den Kunstwerken ermöglichte.

Die Qualität der ausgestellten Arbeiten war bemerkenswert. Von zeitgenössischen Positionen bis hin zu Werken aus dem 19. Jahrhundert bot die Messe einen tiefgehenden Einblick in die Vielfalt und Ausdruckskraft des Mediums Papier. Besonders hervorzuheben ist auch das vielfältige Rahmenprogramm, das die Messe begleitete, darunter prestigeträchtige Auszeichnungen wie der Leue & Nill Award und der Paper Art Award, sowie die kuratierte Sonderausstellung „ceramic positions“, die einen spannenden Dialog zwischen Keramik und Papier schuf.

Die Position Paper Fair Berlin 2026 hat einmal mehr bewiesen, dass sie ein unverzichtbarer Bestandteil der internationalen Kunstszene ist. Die gelungene Kombination aus hochkarätiger Kunst, einem einzigartigen Präsentationskonzept und einer inspirierenden Location machte die Eröffnung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein Besuch dieser Messe ist für jeden Kunstinteressierten absolut empfehlenswert.

Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage








































Premiere: "Dracula – Das Musical" in Berlin

Am 5. Mai 2026 erstrahlte der Potsdamer Platz in einem mystischen Glanz, als „Dracula – Das Musical“ im Bluemax Theater seine mit Spannung e...