Am 12.05.2026 öffneten sich im Museum Schöneberg die Türen für ein ganz besonderes Projekt: Die Ausstellung „Die Kette – Gesichter – Geschichten – Schöneberg“ feierte ihre feierliche Vernissage. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen Arbeiten des Fotografen Jonas Kelm, dem es gelingt, die feinen Nuancen zwischen Mensch und Schmuckstück meisterhaft einzufangen. In der historischen Kulisse der Hauptstraße 40–42 wurde schnell deutlich, dass durch seine Linse weit mehr als nur Ästhetik transportiert wird – es ist eine visuelle Spurensuche im Herzen des Bezirks.
Die Kuratierung schafft es auf beeindruckende Weise, das namensgebende Schmuckstück – die Kette – als verbindendes Symbol für den Kiez und seine Bewohner zu inszenieren. Die Kombination aus Kelms ausdrucksstarken Porträts und den dazugehörigen biografischen Narrativen verleiht der Schau eine tiefe menschliche Wärme. Es ist eine Hommage an die Vielfalt Schönebergs, die sowohl alteingesessene Nachbarn als auch neugierige Gäste gleichermaßen berührt.
Besonders hervorzuheben ist die professionelle Gestaltung der Räumlichkeiten, die den Exponaten den nötigen Raum zum Atmen gibt und gleichzeitig eine intime Atmosphäre schafft. Die Eröffnungsrede unterstrich den gemeinschaftlichen Geist des Projekts und machte deutlich, wie wichtig solche kulturellen Ankerpunkte für die Identität eines Bezirks sind.„Die Kette“ ist ein Pflichttermin für alle, die Berlin durch die Augen seiner Menschen neu entdecken wollen. Eine stimmige, handwerklich exzellente Ausstellung, die zeigt, dass jeder Kiez aus unzähligen wertvollen Gliedern besteht.
Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage




























































