Berlin, 15. Mai 2026 – Die Laura Mars Gallery, ein etabliertes Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin-Schöneberg, eröffnet heute Abend um 19:00 Uhr die mit Spannung erwartete Einzelausstellung „belongings“ der renommierten Künstlerin Ina Bierstedt. Die Schau verspricht eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Bedeutungen von Zugehörigkeit und den Spuren, die materielle Objekte in unserem individuellen und kollektiven Gedächtnis hinterlassen.
Ina Bierstedt, bekannt für ihre lyrische und vielschichtige Malerei, die sich von traditionellen Darstellungsformen löst, schafft in „belongings“ eine faszinierende Verbindung zwischen Mensch und materieller Welt. Ihre Werke, oft auf Leinwänden mit zahlreichen Farbschichten und figurativen Elementen, hinterfragen die Grenzen des Mediums und konstruieren komplexe räumliche Beziehungen . Die Künstlerin nutzt dabei eine breite Palette an Techniken, von Zeichnung und Malerei bis hin zu Skulptur und Installation, um ihre Vision zu verwirklichen .
Der Titel „belongings“ ist bewusst mehrdeutig gewählt und verweist auf die Dinge, die wir bewahren und denen wir über die Zeit „anhängig“ werden. Bierstedt erforscht, wie diese Objekte – seien es bemalte Glasobjekte, Landschaften oder Architekturen – zu Trägern von Erinnerung und Bedeutung werden. Das individuelle und kollektive Gedächtnis des Materials wird besonders an den farbigen Glasoberflächen sichtbar, die je nach Lichteinfall und Perspektive aus ihrem Inneren reflektieren. Die Künstlerin stellt dabei Fragen nach der Herkunft, dem kulturellen Wert und der persönlichen Bedeutung dieser Dinge, wobei bewusst Verformungen, Zerbrechlichkeit und Leerstellen als Spuren vergangener Handlungen sichtbar bleiben.
Ein zentraler Aspekt in Bierstedts Arbeit ist die Verknüpfung historischer Recherchen mit ihren politischen Erfahrungen. Sie bedient sich Archiven, Text- und Bildmaterial sowie eigenen Fotografien, um eine Art künstlerisches Mindmap zu konstruieren. Dieses „Ein- und Ausgraben“ von Motiven, die sie mehrmals gesehen und verarbeitet hat – beim Finden, Fotografieren und Malen – wird auf den textilen Bildträgern oft erkennbar. Die resultierenden Werke sind keine stillgelegten Stillleben, sondern lebendige Szenarien, die den Betrachter zum Rätselraten und Entschlüsseln verborgener Bezüge einladen. Sie sind Sehnsuchtsbilder, in denen man sich verlieren und wiederfinden kann.
Die Laura Mars Gallery, die seit 2001 ein zeitgemäßes und undogmatisches Forum für Bildende Künste bietet und Berlin als künstlerische Produktionsstätte in den Mittelpunkt stellt, bietet den idealen Rahmen für Bierstedts vielschichtige Werke. Die Ausstellung „belongings“ ist eine eindringliche Einladung, über unsere Beziehungen zu den Dingen, die uns umgeben, und die Geschichten, die sie erzählen, nachzudenken.
Die Ausstellung läuft vom 15. Mai bis zum 13. Juni 2026. Ein Besuch ist wärmstens zu empfehlen, um in die fesselnde Welt von Ina Bierstedt einzutauchen und die subtilen Nuancen ihrer Kunst selbst zu erleben.
Alle Fotos wurden mit dem neuen Smartphone Motorola Edge 60 Pro gemacht. Weitere Infos zu allen Motorola-Modellen gibt es auf https://www.motorola.com/de/de/homepage




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